Gesund und krank im Mittelalter. Marburger Beiträge zur Kulturgeschichte der Medizin

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Beschreibung

Der gesellschaftliche Umgang mit Gesundheit und Krankheit ist in den
verschiedenen Zeiten sehr unterschiedlich. Besonders hinsichtlich der
negativen Ausprägung körperlichen Befindens existieren nicht nur
vielfältigste Sachzeugnisse – Bilder von Kranken oder von Krankheiten,
Hospital-Bauten, (Pest-)Friedhöfe usw. –, sondern auch eine Menge von
historischen Dokumenten zu Institutionen der Krankenpflege, zu Ärzten, zur
Medizin- und Pharmaziegeschichte und von literarischen Zeugnissen, die in
der Zusammenschau neue Durchblicke und Erkenntnisse erlauben.
So präsentieren die einzelnen Beiträge dieses Tagungsbandes auch in
methodischer Hinsicht ein facettenreiches Spektrum, das die
Vielschichtigkeit der im Marburger Mittelalter-Zentrum zusammenlaufenden
Forschungsaktivitäten gut dokumentiert.
Unter den 14 Beiträgen sind besonders hervorzuheben:
Der von Thomas Gloning, in dem die Textgattung deutscher Kräuterbücher
umfassend vorgestellt und einer ersten Analyse unterzogen wird (mit
Abbildungen);
der Artikel von Andreas Meyer über das Leben von Leprosen in Lucca im 13.
Jahrhundert (mit einem umfänglichen Dokumentenanhang);
der von Peter Dilg, der der Frage nachgeht, wie realitätsnah in Umberto Ecos
„Rosenroman“ pharmaziehistorische Sachverhalte wiedergegeben werden und
weitere Untersuchungen zur Darstellung von krankhaften und abnormen
Erscheinungen in zeitgenössischen und modernen literarischen Texten.

Zusätzliche Information

Autor/Herausgeber

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-938533-11-6

Auflage

1. Auflage, 2007

Ausführung

Festeinband

Seitenanzahl/Umfang

376 Seiten

Verlag